„Mommy’s Little Monster“

Oh nein, nicht schon wieder ein Artikel, der um ein Lied geht. DOCH!
Wie einige von euch wissen, mache ich eine Ausbildung zum Erzieher (nein, dass ist nicht der Beruf, bei dem man nur Spiele spielt und Kaffee trinkt!). Und wir müssen in den jetzigen Ferien ein Praktikum erledigen. Ich habe mich dazu entschlossen Waldheim zu machen, da ich dies schon einige Jahre gemacht habe…
Diese Jahre habe ich das erste Jahr Mädchen, im Alter zwischen acht und zehn Jahren, dementsprechend Drittklässerinnen. Mädchen können unfassbar anstrengend sein! Was ich in diesen 6 Tagen schon gehört, gesehen und mitgemacht habe, ich könnte die Bibel neu verfassen – mit Belegen!
Wie immer gibt es Kinder, die Allergien haben, was auch nicht weiter schlimm ist, außer die Allergien bestimmt das Leben. Beispielsweise befindet sich ein Kind in der Gruppe, nennen wir es Wurst, Extra-Wurst. Extra-Wurst ist laktoseintolerant. Nun denkt sich Extra-Wurst, dass sobald man laktoseintolerant ist, Extra-Wünsche offerien kann. NEIN, WIR SIND NICHT ZUHAUSE! Jedes essen, was schon extra von der Küche zubereitet wird, schaut Extra-Wurst an, mit einem Blick, der so viel aussagt wie „was für einen Abfall servierst du mir da bitte – ich will Kaviar, vom selbstgezüchteten Lachs, mindestens drei Jahre alt, er muss lila sein, mit einem grün-schimmernden Auge und eine Flosse muss kürzer sein, als die andere, serviert auf einen Teller aus Elfenbein von Babyelefanten aus Sumatra, vergoldetes Besteck und einen königlichen Vorkoster!“. Doch das Problem ist, dass man diesem Kind nichts recht machen kann – absolut nichts! Muss sich immer über alles beschweren und mitmachen will Extra-Wurst auch nicht. Das Schlimme an der Sache ist, dass Extra-Wurst erst neun Jahre alt ist. Wie wird das erst, wenn die Pubertät richtig los geht? Extra-Wurst lässt sich einen zweifingerbreiten Oberlippenbart wachsen und beginnt einen Weltkrieg oder was? Rottet alles Jungs aus, weil naja „Jungs sind doof, die mögen nur Fußball!“.

Natürlich gibt es in einer Gruppe viele graue Leute, die einfach nicht auffallen und ehrlich gesagt, dass sind mir meist die liebsten. Eine Sonderfall habe ich ja schon beschrieben, doch es gibt auch noch andere Sonderfälle, die immer bei einem sind – egal was man macht.
Man setzt sich auf die Bank und denkt sich „endlich kann ich ein bisschen ausruhen“ und bäm, kleben an einem 64 Kinder, wie Katzenhaare an einer schwarzen Hose. Und dann versucht man den Kindern zu erklären, dass man das nicht möchte und was ist los – direkt kleben sie wieder an einem. Da Mädchen sich nicht bewusst sind, dass Jungs zwischen dem Schritt etwas sehr schmerzempfindliches habe, wird dort mit Vorliebe herumgeturnt (tschüss Kinderwunsch…könnte ja 30 Kinder aus Simbabwe adoptieren).
Die Kinder verfolgen einen auch fast an jeden Ort – sogar wenn man auf’s Klo geht „wo gehst du hin?“ – darauf würde ich am liebsten antworten „DIR EINE KLEINE SCHWESTER MACHEN!“, doch dann sollte ich meinen Job los sein, was denkt ihr?

hier das passende Lied zur Überschrift.

Viel Spaß beim Lesen meine Babys, ich lieb‘ euch alle ganz dolle ❤ Kussi Bussi.

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