Mutterschiffe

Mein heutige Blogginggtränk ist eine Chai Tea Latte mit Soja Milch aus einem von Hand hergestellten Glas aus dem mittleren Kongo. Gekauft in einem dritte Welt Laden in Kreuzberg. Nur 89€, ein absolutes Schnäppchen! Im Hintergrund läuft gerade eine 22 stündige Reportage über die Veränderung des Stucks in Berliner Wohnungen zwischen 1922 und 1923. Ich sitze auf meinem Secondhandsessel und mein Shiba Inu Josefinius liegt neben mir und kaut auf einem veganen Knochen herum.
Hört Schüsse, Blut spritzt. Szenen gleich einer Ausrottung eines ganzen Volkes. Harter Schnitt.
Stuttgart, der letzte Tag im August, einem Jahr nach dem glorreichen Jahr der gewonnen Weltmeisterschaft. 22:17 Uhr, der Ventilator bläst mir kühle Luft ins Gesicht. Die Zimmertemperatur liegt immer noch knapp über den Siedepunkt von Wasser. Nichts hilft.
Er haut in die Tasten und beginnt:
Diesen Blog möchte ich allen Müttern widmen. ALLEN. Jede Mutter hat es einmal verdient, ein Lob zu bekommen. Mütter machen so viel für einen – ohne das man so viele davon mitbekommen. Das an Müttern: sie wissen alles. Ob ihr Tintenheftchen unter der Matratze versteckt, oder hin und wieder Gang Bang Partys im Zimmer veranstaltet – egal wie gut ihr seid. Mütter wissen alles. Erste Regel: Mütter wissen alles. Zweite Regel: ihr verliert kein Wort über den Fight Club! Oh, falsche Regel…Überall, wo es positive Seiten gibt, gibt es ebenfalls auch negative Seiten. Negativ möchte ich es nicht nennen, aber es gibt so viele interessante Dinge, die bei nahezu allen Müttern identisch sind.

Obgleich eures Alters, Mutter macht sich immer Sorgen um einen.
Das klingt im ersten Moment zwar echt super, was es einfach ist, aber es kann einen zur Weißglut bringen. Ihr kommt nach einer Party am Morgen heim, seid immer noch voll wie eine Haubitze und Muttern will euch unbedingt helfen. Das sind die Situationen, in denen ich meine Mutter am liebsten in die Küche einsperren würde, den Gasherd aufdrehen würde und zufälligerweise entsteht ein Funken. Ups. Was ich damit sagen möchte, Mütter meinen es meist nur gut mit einem, doch wissen oftmals nicht, wann genug ist. Ich sehe schon viele von euch, wie sie nun den Abschnitt gelesen haben, mit dem Kopf nicken. Entweder weil sie ohne Ende Rechtschreibfehler gefunden haben, oder genau so erlebt haben, wie ich.

Mütter müssen peinlich sein. Das ist ein muss, wie die obligatorische postkoetische Frage des Mannes „na, war ich geil, oder war ich richtig geil?“. Das „Amen“ in der Kirche wäre hierfür ein besserer Vergleich…
Man bringt ein Mädchen nachhause, muss Muttern immer die peinlichsten Fragen stellen. „Na Sebastian, kein Durchfall mehr?“, „Schwellkörperriss überstanden?“ oder „Sag mir bitte, welche von den beiden besser beim Blasen war!“. Diese Fragen oder so ähnlich sind ein absoluter Muss bei dem weiblichen Teil der Eltern. Doch die schlimmste aller Fragen: „ISCH DES DEINE FREUNDIN?“ “
„Nein Mutter, das ist eine albanische Straßennutte, die ich vor dem Verbrennen eines Puffs gerettet habe, sie vorher geschwängert habe, während unserer Trauung, versteht sich und nun mit ihr hier in mein kleines sechs Quadratmeter großes Zimmer einziehen will!“. Ist doch völlig egal, wer, wie oder was das ist, oder?

Zwei Dinge, die bei fast allen Mütter gleich sind. Hiermit möchte ich meiner Mutter danken, für alles und noch viel mehr – bis zur Unendlichkeit…

Danki :* fürs readn vom my Bloggi. Ihr seit die BÄSCHTIS! Isch lüüüüüp euch. Kussi, euer Bastinator! ❤
Lüüüüüüüüüüüüüpppppähhh für euch all!

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