„Komm ma runter – ich gucke!“

Zu diesem Artikel wird es genau zwei Meinungen geben. Die eine Meinung derjenigen, die in einer Beziehung sind und mich dafür hassen werden und die anderen, die sich in keiner Beziehung befinden und nun ja, gleiches empfingen. Ich will jetzt auch nicht all eure Beziehungen für schlecht empfinden, sondern alles in allem. Wieso rechtfertige ich mich eigentlich noch? Ihr wisst doch, wie ich schreibe!

Mir fällt in letzter Zeit so häufig auf, dass Leute, die sich kurzzeitig in Beziehungen befinden, schon die ALLERGRÖßTEN Pläne haben, „also ich und Marc ziehen nächsten Monat zusammen, er verdient das Geld, ich kann daheim bleiben. Er kauft mir ein Auto und dann ist alles perfekt!“ sagte das Mädchen, dass seit zwei Monaten mit ihrer großen Liebe zusammen. Mädchen, sei doch mal realistisch? Sobald er dir das erste Mal eine Cock-Fotzn (Schelle) gibt, war’s das mit der großen Liebe.

Wovon ich Hämorriden an meinem linken Hodensack bekomme ist, wenn Pärchen 25/8 aufeinander kleben. Sobald man sie trennt, ein oder im schlimmsten Falle beide Teile dieser Beziehung (Verklebung trifft es in diesem Fall deutlich besser) in tiefste Depressionen ausbrechen, sich am liebsten umbringen wollen (MACHT ES DOCH EINFACH, DANN GEHT IHR MIR NICHT MEHR AUF DIE EINER!)  und sich ANDAUERND auf Whatsapp „<3“ schicken müssen. Junge, wie alt seid ihr? Ungeborene Föten oder was? Ganz ehrlich.  Sobald sie sich sehen, muss das Pärchen auf der Straße rummachen, als ob’s kein Morgen gäbe. So wild und so hart, dass 98% aller Pornodarsteller sich davon einer Scheibe abschneiden könnten. Die Dialoge in Pornos sind trotzdem besser, als die der beschriebenen Pärchen („warum liegt da Stroh in der Ecke?“).

Bis zu diesem Zeitpunkt ist mein rechter schrumpliger Hodensack noch verschont von Hämorriden geblieben, doch bei der nächsten Beschreibung wird dieser höchstwahrscheinlich implodieren und ganz nebenbei durch die Explosion den Dritten Weltkrieg auslösen und direkt beenden. Die Pärchen, die andauernd von sich reden müssen, auch wenn der jeweilige Partner nicht da ist. „Also der Yves, der ist ja so toll.“, „Yves liebt es ja, wenn ich meinen Kopf in seinen Hintern stecke“, „Übrigens, der Yves hat drei Hoden, aber das ist voll ok, weil ich liebe ihn ja, weil er ein so toller Hecht ist“ HALT DEINE GOTTVERDAMMTE FRESSE! Noch ein Wort über Y… „ja, als Yves schreit ja auch immer….“ *nimmt ein Gewehr, schreit „Allah Akbar“ und bläst sich die Rübe weg – Kurt Cobain-Style*. Dieser Art von Pärchen sind so ziemlich das schlimmste auf diesem Planeten. Egal was, wann, wie und wo man etwas sagt, muss das Thema auf den Partner gelenkt werden, weil, es gibt ja nichts anderes. Das komplette Leben ist auf Fickperson Nummer 1 ausgelegt. Es gibt kein Leben ohne Hassenpupsi. Wenn beide Seiten glücklich sind, herzlichen Glückwunsch und bitte, bitte, BITTE bekommt keine Kinder, weil nun…ja. Lasst es einfach. Es wäre ungefähr wo, wie wenn Jar Jar Binks und Hayden Christensen Kinder bekommen würden. Nein!

Natürlich gibt es noch eine Sorte: die Art von Menschen die just in diesem Moment in ihrem Bett liegt, einen Laptop auf dem Schoss liegen hat und mit hasserfüllter Miene diesen Eintrag schreibt. Besser gesagt, die Sorte von Mensch, der es nicht möglich ist, eine Beziehung zu führen. Weil Gründe. Ich glaube der Hauptgrund ist man selbst. Hobbypsychologen, verpisst euch, danke! :–)

Was ich damit sagen möchte, ich gönne allen Pärchen ihr volles Glück und seid froh, dass ihr jemanden gefunden habt.

 

Das geht raus an all meine treuen Leser. Ich seid die besten und ich liebe euch von Herzen <333

PS  ich liebe euch

PPS ich liebe euch noch viel mehr

HALT DEINE FRESSE!

 

bis zum nächsten Mal und ihr wisst – mit Morgenlatte ist das Pinkeln echt schwer!

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Traurig aber wahr.

Was soll das eigentlich? Alles wegwerfen, nur weil nicht immer alles so funktioniert, wie man es will? Ganz ehrlich, wie dumm kann man eigentlich sein?

So und nicht anders handeln momentan viel zu viele „Deutsche“ (eigentlich muss man sich Schämen, solche Menschen als „Deutsche“ zu bezeichnen, aber Menschen wäre ebenso unwürdig!).

Wir leben hier in Deutschland und können froh sein, dass wir nahezu keine Probleme haben. Doch sobald mal alles im Lot ist, müssen sich Menschen Probleme machen.  Alle Probleme, die Menschen hier in Deutschland haben, sind nicht aufgrund des Staates, sondern aufgrund von Eigenverschulden. Wer keinen Job bekommt, der schiebt es auf die ach so bösen Flüchtlinge, die ihm „seine“ Arbeit „wegnehmen“.

Wenn ich  Facebook Seiten sehe, die für ein „reines“ Deutschland werben, geliked werden von einem D. Durstinowka (Name geändert), dann kann ich nur den Kopf schütteln. Das schlimme daran, es ist leider kein Einzelfall! Immer mehr Menschen sind der Ansicht, dass der „Flüchtling“ schuld an allem ist (sollten da nicht langsam mal die Alarm-Glocken klingeln?). Ich verstehe das nicht, wie es mehr und mehr selbst formierte Bürgerwehre geben kann, die durch Städte zieht um die „eigenen“ Bürger zu schützen. Das klingt alles so perfide, nur das Schlimme ist, es ist leider wahr. Wie oft ich Überschriften von einem großen deutschen Schandblatt lese, mich am liebsten selbst ohrfeigen würde, nur um aus diesem Albtraum zu erwachen. Das ist einfach nur traurig.

Gehen wir doch Mal einige Jahre in der Geschichte zurück. Mai 1945. Deutschland liegt in Trümmern. Deutschland ist besetzt. Was passiert? Aus eigener Kraft und mit der Hilfe andere Länder, schafft es Deutschland sich weltweit zu etablieren. Auf wirtschaftlicher Ebene alle Mal und auf sozialer Ebene wird es immer und immer besser. Alles gipfelte 2006 in dem vielleicht wichtigsten Ereignis für Deutschland seit dem Fall der Mauer. Die Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land. Alle Welt lobte Deutschland, auf alles was erreicht wurde und was man sich aufbaute. Man hatte wieder ein internationales Standing. Man war wieder wer in der Weltpolitik. Man konnte in stolz sein, aus Deutschland zu kommen, trotz dieser grauenvollen Vergangenheit. Doch das hat sich in den letzten drei Jahren ziemlich verändert.

Ich habe bei dem, was gerade abgeht, ein sehr passendes Bild vor Augen. Ein Kind, das  unter schweren Bedingungen aufwächst. Vater und Mutter alkoholsüchtig und trotzdem schafft es die Person mit viel Hängen und Würgen, eine Abschluss an der Uni zu erreichen. Doch zu Beginn des neuen Lebens kommt alles anders. Die Person beginnt Drogen zu nehmen und endet so, wie die Eltern. Genau das wird auch mit Deutschland passieren. Alles begann mit ein paar Braunen im Osten und es schwappte wie eine Welle durch komplett Deutschland. Flüchtlinge die bestimmte Läden nicht mehr aufsuchen dürfen (Alarm Glocken?), Flüchtlinge die zusammengeschlagen werden (Alarm-Glocken), oder immer lauter werdende Stimme Anti-Asyl in der Politik (ALARM-GLOCKEN!? GOTTVERDAMMT!!! MACHT DOCH EINFACH MAL DIE AUGEN AUF!).

Das alles nur, weil von inzwischen vielleicht einer Millionen Flüchtlinge einige Übergriffe passiert sind? Natürlich ist das schlimm und ich will die Taten auch nicht klein reden, doch dafür dann einen Hass gegen ganze Völker zu entwickeln ist so ziemlich das lächerlichste, erbärmlichste auf der Welt, direkt nach DEINEM Penis. Ich will schon gar nicht mehr irgendeine Zeitung lesen, Nachrichten im TV sehen oder irgendwas darüber hören, was alles für und gegen Flüchtlinge spricht. Ich bin es einfach leid, dass es zu einer solchen Debatte kommen musste. Ich finde, dass es keinem weh tut, etwas zu machen. Und wenn es nur das Akzeptieren ist, dass Menschen aus einem Land bei uns wohnen, weil dort Krieg herrscht, dann ist das so. Punkt. Aus. Ende.